Trainingslager auf Mallorca – Abhärtung durch Wind und Regen

„Der Rennradfahrer wird im Frühjahr gemacht.“ So oder so ähnlich lautet ein Spruch, der unter den Rennradfahrern wohl bekannt ist. Deshalb gilt seit jeher, dass im Frühjahr am besten lange Fahrten mit dem Rennrad am besten geeignet sind, um die Grundausdauer zu trainieren. Deshalb konnten die Radsportler nun endlich mal wieder in südlichere Gefilde fahren im Frühjahr, nachdem die letzten Jahre aufgrund Corona kein Trainingslager abgehalten werden konnte. Um es aber gleich vorwegzunehmen: Dieses Jahr hatten wir schon angenehmere Tage rund um Albaching als wir das dieses Jahr auf Mallorca erlebten.

Irish Pub und Wellness statt Radsport

Schon die Wettervorhersage für die Woche verhieß nichts allzu Gutes. Trotzdem machten sich 7 Mitglieder frohen Mutes auf, um nach Alcudia, ganz im Nordwesten der Insel, zu reisen. Nach dem Empfang der Leihräder vor Ort konnten wir am ersten Tag dann auch gleich zu einer ersten Ausfahrt starten. Hier war das Wetter auch noch angenehm. Es tröpfelte zwar zwischendurch, war aber nicht zu kalt und auch nicht windig. Die nächsten Tage waren dann von Wind und Regen geprägt, so dass es nahezu unmöglich war in die schönen mallorquinischen Berge, das Tramuntana Gebirge, zu fahren. Es wäre bei dem Wind und Regen einfach zu gefährlich gewesen, da die Abfahrten schnell sehr rutschig werden. Also wurde der bereits ausgefeilte Tourenplan für die Woche, mit all den wunderschönen Anstiegen, über den Haufen geworfen. Es galt dann täglich erstmal die Lage am Himmel zu beobachten um dann zu entscheiden wohin gefahren wird. Insgesamt konnten 4 Touren, mit in Summe ca. 400 km gefahren werden. Die eingesparte Zeit auf dem Fahrrad konnte dann allerdings im Wellnessbereich des Hotels und in dem nahe gelegenen Irish Pub gut überbrückt werden. Aber auch etwas Kultur stand auf dem Programm. Der Busfahrer, der nach Palma fahren sollte, hatte offensichtlich bei seiner Siesta etwas verschlafen, weshalb der Bus einfach nicht kam und wir dann kurzerhand einfach in die Altstadt von Alcudia gingen, welche mit der historischen Stadtmauer und den engen Gassen sehr schön und gemütlich ist. Aber auch die Restaurants in Alcudias Altstadt machten einen einladenden Eindruck und so standen natürlich die für Spanien typischen Tapas auf dem Speiseplan.

Highlight - Cap de Formentor

Am ersten Anstieg zum Leuchtturm
Am letzten Tag war Petrus dann wieder etwas versöhnlicher, so dass man doch wenigstens einmal in die Berge fahren konnte und auch den Leuchtturm am nördlichsten Punkt der Insel, dem Cap de Formentor, konnten wir einmal anfahren. Auf dieser Tour konnten wir dann auch nochmal gut Höhenmeter sammeln, was uns auf den vielen geplanten Radveranstaltungen dieses Jahr sicherlich zugute kommen dürfte.

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